Liebe Grüsse aus Nahost

Dokumentarfilm, 93 Minuten, 2012/13
von Stefanie Landgraf und Johannes Gulde.
Beide sind persönlich im Kino.

Eine Gruppe junger Deutscher fährt in den Nahen Osten, den sie aus den Medien nur als Region der Kriege, Terrorakte und Flüchtlingsschicksale kennt. Für die 16 bis 22 jährigen eine Reise in zwei Wirklichkeiten. Israelis und Palästinenser - zwei Völker, eine Geschichte - zu ihrem Erstaunen von beiden Seiten völlig unterschiedlich erzählt.
Begleitet wird die Gruppe von Lotty, einer Israelin, deren Eltern Überlebende des Holocaust sind, und von Ali, einem Palästinenser, der als "Kämpfer gegen die Besatzer" jahrelang in israelischen Gefängnissen saß. Mit ihnen können die Jugendlichen auch über schockierende  Erlebnisse sprechen. Und über ihre Begleiter erleben sie, dass ein Frieden zwischen Israelis und Palästinensern möglich ist: Denn beide, Lotty und Ali, haben die Geschichte des jeweils Anderen verstanden - und ihre Feindschaft beendet.
Mit dabei: der HipHop-Künstler ENZ, der seine Eindrücke während der Reise mit seinen "rhythm and rhymes" wiedergibt.

"...Der Film beschreibt ungerechte Zustände, ist aber selbst nicht ungerecht. Die Autoren folgen einem ungewöhnlichen Unterrichtsbuch, das beide Sichtweisen in zwei Spalten auflistet, ohne zu entscheiden, wer recht hat. Damit überhaupt die andere Sicht zur Kenntnis genommen wird...  “
Augsburger Zeitung

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